Elisabeth-Norgall-Preisträgerin 2020

Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels

Frau Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels studierte Medizin und arbeitete als Internistin und Psychotherapeutin, dazu war sie Ärztin im Wohnstift Augustinum.

Bereits 1994 gründete sie die „Ingrid zu Solms-Stiftung“, die junge Wissenschaftlerinnen fördert unter dem Motto:

"Wir unterstützen Frauen, die auf dem Weg zur spirituellen Elite sind, damit sie nicht aufgeben und an den Herd zurückkehren. Auch Powerfrauen benötigen Unterstützung. Wenn man Menschen mit hervorragenden Leistungen auszeichnet, wird die ganze Gesellschaft nach oben getragen.“

Zwei Preise werden regelmäßig alle zwei Jahre vergeben: einer an eine Wissenschaftlerin, die auf dem Gebiet der Grundlagenforschung in der klinischen Medizin oder der ärztlichen Psychotherapie arbeitet. Der zweite an eine junge, herausragende Wissenschaftlerin, die im Bereich der MINT-Fächer forscht. Die Preise werden an eine Frau bis zum Alter von 40 Jahren vergeben, sie muß aus einem deutschsprachigen Land stammen.

Darüber hinaus vergibt die „Ingrid zu Solms-Stiftung“ seit 2003 im Turnus von 2-5 Jahren auch einen Kulturpreis, der an Frauen in Kultursparten verliehen wird, in denen Frauen unterrepräsentiert sind: zB. Komponistinnen, Dirigentinnen. Eine Jury bestimmt die Preisträgerin, die Hingabe an Kunst und Wille zur Vervollkommnung hat.
Zusätzlich zu diesen beiden Preiskategorien initiierte Frau Dr. Gräfin zu Solms-Wildenfels einen Menschenrechtspreis, der an eine Person oder Organisation verliehen wird, die sich in eindeutiger, andauernder und erfolgversprechender Weise für Menschenrechte und/oder die Völkerverständigung einsetzt.

Die Stiftung vergibt außerdem seit 2004 jährlich ein zweijähriges Stipendium an eine Schülerin des Internats Schloss Hansenberg in Geisenheim. Ziel dieser Schule für Hochleistungsfähige ist es, Schülerinnen und Schüler zu ganzheitlichen Persönlichkeiten heranzubilden, die bereit sind, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Wie Elisabeth Norgall unterstützt Frau Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, sie war Präsidentin der Steuben-Schurz Gesellschaft seit 2005 und wurde 2019 zur Ehrenpräsidentin auf Lebenszeit berufen.

Auch für jüdische und muslimische Aktivitäten setzt sie sich ein: Seit 2002 ist sie im Vorstand des Deutschen Freundes- und Förderkreises des Sarah Herzog Memorial Krankenhauses in Jerusalem und Mitglied im Vorstand der Holz’schen Stiftung, die das Krankenhaus finanziell unterstützt und Mittel für hilfsbedürftige Personen bereitstellt. Gleichzeitig ist sie auch Vorsitzende der Vereinigung „Frauen im Gespräch“, die muslimischen Frauen das westliche Leben näher bringt.

Das Ziel von Frau Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels und ihrer Stiftung ist es, neben der Verleihung von Auszeichnungen und Anerkennung besonderer Leistungen, insbesondere kreativen jungen förderwürdigen Frauen zu Hand zu reichen, sie zu stützen bei der Verwirklichung ihrer Gedanken und damit ihre Chancen zu nutzen mit Mut, Leistung und Durchsetzungsvermögen einen erfolgreichen, vorurteilsfreien Werdegang zu beschreiten mit dem Ziel vor Augen, unsere Welt ein wenig besser zu gestalten bevor man sie verlässt.

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