Virtuelles Meeting April 2021

 

Die Ernährung der Zukunft –

Löst die „Grüne Null“ unsere Probleme?

 

In ihrem spannenden Vortrag schlug Sara Martin einen großen Bogen von den Folgen des Klimawandels zu den Herausforderungen, denen sich die Menschheit – und jeder von uns – jetzt stellen muss.

Der Klimawandel ist eine Bedrohung für uns alle. Eismassen schmelzen, Permafrostböden tauen auf und setzen ungeheure Mengen an CO2 frei.

Die Konsequenzen sind dramatisch: Trinkwasserknappheit, Verlust an Biodiversität, Wetterveränderungen, zunehmende Krankheiten, Klimaflüchtlinge und vieles mehr.

Deutschland emittiert jährlich ca. 2% der weltweiten Treibhausgase, obwohl wir nur einen Anteil von 1% der Weltbevölkerung ausmachen. Was tun? Wie kann es uns gelingen eine Weltbevölkerung von 11 Milliarden Menschen gesund zu ernähren und gleichzeitig die Belastung für die Umwelt so gering wie möglich zu halten?

Auf jeden Fall soll Grünes auf den Tisch!: Gemüse und Obst!

Getreide: Vollkornbrot, Reis, Weizen

Proteine:  Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Nüsse),ungesättigte Pflanzenöle,  weniger Fleischprodukte und

wenig Zucker!

Aber auch viele andere Aspekte sind zu beachten: Wie arbeitet die Landwirtschaft, wie die Produktherstellung, wie werden Produkte verpackt, wie transportiert…?

Wie können wir unsere Ziele erreichen?

Die Firmen, indem sie Produkte aus regenerativer Landwirtschaft verwenden, größeres Interesse an der Art der Tierhaltung zeigen, Logistik in Richtung Nachhaltigkeit verbessern, emissionsfreie Produktionen anstreben und ein größeres Angebot an pflanzlichen Produkten bieten.

Die Antwort von Frau Martin auf die Frage, was wir tun können lautet: „Wir müssen unsere Gewohnheiten ändern in den Bereichen: Wie wir essen, wie Lebensmittel produziert werden und wir müssen energisch gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen!

 

 

Wie wär`s ab und zu mit pflanzlichen oder umweltschonenden Alternativen? Müssen ja nicht unbedingt Proteinriegel aus zu Mehl gemahlenen Heuschrecken, Müslis die Insektenmehl enthalten, oder gegrillte Kakerlaken sein.

Nestlé hat sich jedenfalls auf seine Fahnen geschrieben:

Bis 2025 sollen die Emissionen um 20% reduziert, bis 2030 halbiert werden und spätestens 2050 sollen die Emissionswerte auf 0 herunter geschraubt werden.

Gut, dass viele Menschen sich bereits seit Längerem für bewusstes Essen entschieden haben!

Seid dabei!

 

IWC Frankfurt e.V.