Höhepunkte des Clubjahres 2017/2018

  • Mittwoch, 13. Dezember 2017:
    Christmas Tea im Kaisersaal des Frankfurter Römers

  • Mittwoch, 14. März 2018:
    Verleihung des Elisabeth-Norgall-Preises im Hotel InterContinental in Frankfurt

  • Sonntag,10. Juni 2018
    Internationales Sommerfest

Nur für Clubmitglieder und ihre Gäste
Pressevertreter erhalten eine Woche vorher eine Einladung per E-Mail

Pressekontakt für weitere Informationen

IWC-Chairpersons Public Relations



Internationaler Women’s Club Weltoffen und kommunikativ

Mehr als 500 Frauen aus über 50 Nationen pflegen im International Women’s Club Freundschaften und engagieren sich sozial. Und dies schon seit mehr als 65 Jahren. Religiös und politisch unabhängig, sehen sich die Mitglieder des Clubs dem gemeinsamen Ziel verpflichtet, menschliches und kulturelles Verständnis füreinander zu fördern. Wir stellen die IWC im letzten Teil unsere Serie über Frauenclubs in Frankfurter vor. 
» Lesen Sie den ganzen Artikel auf fnp.de

Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 27.9.2017  //  Text: Dr. Jutta Failing, Foto: Heike Lyding

Christmas Tea 2017

Pressespiegel

Geldsegen zum Tee

2017 IWC ChristmasTea OBTea for two: IWC-Präsidentin Béatrice Portoff und Oberbürgermeister Peter Feldmann beim Weihnachtstee14.12.2017: Singen, essen, trinken und spenden: Das waren gestern beim Weihnachtstee des International Women’s Club (Iwc) die Tagesordnungspunkte. Iwc-Präsidentin Béatrice Portoff hatte gleich mehrfach Grund zur Freude. Zum einen kamen zu dieser Veranstaltung im Kaisersaal neben Oberbürgermeister Peter Feldmann auch noch 250 Damen. Zum anderen brachte der traditionelle Weihnachtstee mehr als 7 500 Euro an Spenden. Der Erlös des Nachmittags kommt den Seniorenwohnheimen der Stiftung zum Heiligen Geist Hohenwald und Kronthal sowie der Mosaikschule zugute.
Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 14.12.2017
Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)

Weitere Berichte:

» FAZ (14.12.2017): "Weihnachtliches Treffen!" (PDF)

» Diese drei weiteren Berichte finden Sie als PDF zum Download:

  • Feuilleton Frankfurt (15.12.2017): "Gutes tun alles Jahre wieder ..."
  • Journal Frankfurt (14.12.2017): "Spenden und Gesang beim Christmas Tea"
  • Frankfurt Live (21.12.2017): "Internationaler Women`s Club trifft sich zum Christmas Tea in Frankfurts Kaisersaal"

Präsidentinnenwechsel

Pressespiegel

Eine Französin führt jetzt den "Women's Club"

IWC-Präsidentin Béatrice PortoffDie neue IWC-Präsidentin Béatrice Portoff (re) mit ihrer Vorgängerin Susanne Held (li)Frankfurter Neue Presse vom 5. Juli 2017: Ihr Deutsch ist formidabel. Kein Wunder, denn Béatrice Portoff (63), die neue Präsidentin des International Women’s Club (IWC), ging in Straßburg auf die Internationale Schule, wo seit der ersten Klasse täglich eine Stunde Deutsch auf dem Lehrplan stand. Die Juristin lebt seit sechs Jahren mit ihrem deutschen Mann in Wiesbaden, ihre drei Kinder gehen bereits eigene Wege. Kulturelle Erfahrungen sammelte die sympathische Französin in Asien, unter anderem war sie in Peking und Hongkong als Anwältin tätig. In Tokio widmete sie sich als Generalsekretärin in einem französisch-japanischen Damenclub dem Ehrenamt.
Alles gute Voraussetzungen, um die rund 500 Frankfurter IWC-Damen, deren Anliegen die internationale Verständigung ist, durchs Clubjahr zu führen. Revolutionäre Veränderungen habe sie nicht vor, gibt die Präsidentin offen zu, doch sie plane, eine französische Tradition wieder aufleben zu lassen. Welche, verriet sie nicht. Das von ihrer Vorgängerin Susanne Held initiierte Sommerfest soll wieder stattfinden. Dass ihre Wahl zusammenfällt mit dem Gastland der Buchmesse, Frankreichs Literatur steht im Fokus, sei „ein schöner Zufall“.
Packt Madame Portoff das Heimweh, gibt es am Dreikönigstag, 6. Januar, den französischen Königskuchen, den sie selbst backt und, wie es die Tradition will, mit einer Figur im Teig bestückt. Wer die Figur im Kuchen findet, ist „König“ für einen Tag. Seit 1. Juli ist Béatrice Portoff die „Clubkönigin“ für ein ganzes Jahr. (fai)

Französin an der Spitze

2017 PresidentPortoff 1Béatrice Portoff

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Juli 2017: Der Internationale Women's Club Frankfurt bestimmt in jedem Jahr zu Beginn des Sommers eine neue Präsidentin, und zwar immer abwechselnd eine Muttersprachlerin und eine Frau mit ausländischen Wurzeln. Mit Beginn des neuen Clubjahres wurde jetzt die Französin Béatrice Portoff gewählt. Sie löst Susanne Held ab.

Portoff ist seit 2011 Mitglied im Internationalen Women's Club, dem in Frankfurt 500 Frauen aus 54 Nationen angehören. Sie steht nach Angaben des Vereins beispielhaft für das Anlagen des Clubs, eine internationale Verständigung zu erreichen und den interkulturellen Austausch zu pflegen. Denn die Juristin Portoff ist zwar in Straßburg geboren, aber in Luxemburg und Belgien aufgewachsen, um dann in Kalifornien und später für viele Jahre in Asien zu leben.
Der 1946 gegründete International Women's Club hat neben der internationalen Kontaktpflege das Ziel, soziale Projekte zu unterstützen. (mch.)

Weltbürgerin mit Bodenhaftung

2017 FeuilletonFrankfurt PortoffBéatrice Portoff in ihrer Wiesbadener Wohnung - Foto:Petra Kammann

Feuilleton Frankfurt vom 25. Oktober 2017: Mehr als 500 Frauen aus über 54 Nationen pflegen im gemeinnützigen International Women’s Club Freundschaften und engagieren sich sozial. Und dies schon seit mehr als 70 Jahren. Religiös und politisch sind sie unabhängig. Die Mitglieder des Clubs sehen sich dem gemeinsamen Ziel verpflichtet, menschliches und kulturelles Verständnis füreinander zu fördern. Seit der Jahresmitte gibt es für ein Jahr lang eine neue Präsidentin, die Französin Béatrice Portoff. Petra Kammann wollte Näheres über sie erfahren.

Seit 2010 lebt die französische Weltbürgerin Béatrice Portoff im obersten Stock einer Gründerzeitvilla in Wiesbaden. Als ich die Wohnung betrete, strahlt mich die neue Vorsitzende einladend an. Sie scheint den Blick ins Tal in der goldenen Herbststimmung ebenso zu genießen wie ich auch. In der hellen freundlichen Wohnung mit delikaten antiquarischen Trouvaillen – vorzugsweise aus Fernost – duftet es köstlich nach Frischgebackenem.
»Sie können den kompletten Artikel als PDF herunterladen

Weitere Meldungen:

Journal Frankfurt vom 6. Juli 2017:
International Women's Club wählt neue Präsdentin - Eine Französin an der Spitze
» Journal Frankfurt (PDF)

Positiv Magazin vom 7. Juli 2017:
Mit Béatrice Portoff ist eine Französin neue Präsidentn des International Women's Club (IWC) für das Clubjahr 2017/2018
» Positiv Magazin (PDF)

Frankfurt Live vom 11. Juli 2017:
Béatrice Portoff ist neue Präsidentin des International Women’s Club of Frankfurt e.V.

» Frankfurtlive.com (PDF)

Pressemitteilung

Der International Women´s Club of Frankfurt (IWC) hat eine neue Präsidentin.

presidentIWC-Präsidentin Béatrice PortoffMit Beginn des neuen Clubjahres zum 1. Juli wurde Frau Béatrice Portoff (Frankreich) zur Präsidentin des IWC für das Clubjahr 2017/2018 gewählt.

Frankreich und Europa sind die Themen für die Amtszeit der neu gewählten französischen Präsidentin Béatrice Portoff, die geradezu beispielhaft das Clubanliegen der internationalen Verständigung repräsentiert. In Straßburg geboren, wuchs sie in Luxemburg und Brüssel auf. Nach dem Abitur an der Europäischen Schule in Brüssel und dem Abschluss ihres Jurastudiums zog sie zunächst für zwei Jahre nach Kalifornien. Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie als Anwältin in Liège und später in Köln. Mit ihrem deutschen Mann bot sich ihr die Gelegenheit, viele Jahre in Asien zu leben und dabei unterschiedlichste kulturelle Erfahrungen zu sammeln, in Peking, Hongkong und in Japan. Auch in dieser Zeit war Béatrice Portoff juristisch tätig und engagierte sich ehrenamtlich, z.B. als Generalsekretärin im französisch - japanischen Damen Club in Tokio.

Gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement ist der sympathischen Mutter von drei erwachsenen Kindern sehr wichtig, so auch im International Women´s Club, dem sie 2011 beitrat. Von Beginn an übernahm sie unterschiedlichste Aufgaben, sei es bei der Betreuung der Bewohner eines Seniorenstiftes, bei der Etablierung einer französischen und einer englischen Interest Group oder als stellvertretende Präsidentin im vergangenen Clubjahr.

Der International Women´s Club ist eine gemeinnützige, politisch und religiös unabhängige Vereinigung von ausländischen und deutschen Damen und besteht bereits seit 1946. Ihm gehören ca. 500 Frauen aus 54 Nationen an. Zweck des IWC ist neben der Pflege freundschaftlicher Beziehungen und des interkulturellen Austauschs besonders auch die Unterstützung sozialer Projekte.

Frankfurt, im Juli 2017

Internationales Sommerfest

Pressespiegel

F.A.Z.  Frankfurt vom Dienstag, 04.07.2017:
Spenden für „Live Music Now“

Der International Women’s Club of Frankfurt hat bei seinem Sommerfest in der Orangerie im Bad Homburger Kurpark dem Frankfurter Verein „Live Music Now“ eine Spende in Höhe von 14000 Euro übergeben. Die FrauenVereinigung unterstützt jedes Jahr ein anderes soziales Projekt mit einem größeren Betrag. Die gemeinnützige Organisation „Live Music Now“, die von dem Geiger und Dirigenten Yehudi Menuhin gegründet wurde, fördert junge, talentierte Musiker durch Stipendien. Im Gegenzug verpflichten sich die Künstler, Konzerte in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Seniorenheimen und Gefängnissen zu geben. mch.

Journal Frankfurt vom 13.6.2017:
Sommerfest des International Women’s Clubs

14.000 Euro für soziales Musikprojekt
2017 Sommerfest JournalFrankfurtFoto: IWCJedes Jahr unterstützen die Frauen des International Women’s Clubs ein soziales Projekt mit Spenden. Diesmal durfte sich der Verein Live Music Now über die finanzielle Hilfe des Clubs freuen.
Seit vielen Jahren sammeln die Mitglieder des International Women’s Clubs Frankfurt Spenden, um soziale Projekte zu fördern. In diesem Jahr durfte sich der Verein Live Music Now über die zahlreichen Spenden freuen. 14.000 Euro sammelten die Mitglieder des IWC im Laufe eines Spendenmarathons für das Soziale Projekt 2017. Den Scheck übergab IWC-Präsidentin Susanne Held (Foto: In der Mitte, neben jungen geförderten Musikern) im Rahmen des Sommerfestes in der Orangerie in Bad Homburg. Die jungen Künstler des geförderten Vereins begleiteten die Veranstaltung musikalisch.
Der 1996 gegründete Frankfurter Verein Live Music Now ist ein Musikprojekt mit sozialem Engagement. Junge, aufstrebende Künstler erhalten ein Stipendium für die musikalische Entwicklung. Dafür verpflichten sich die Musiker, Konzerte in sozialen Einrichtungen zu geben. Unter dem Leitspruch „Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ treten die Künstler etwa in Krankenhäusern, Gefängnissen oder Seniorenstiften auf. Um in das Programm und die Förderung aufgenommen zu werden, müssen die jungen Musiker vor einer Jury der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bestehen. Der Frankfurter Verein geht auf den gleichnamigen 1977 in England gegründeten Verein zurück, mit dem der Violonist Yehudi Menuhin Musik zu Menschen bringen wollte, „die nicht zur Musik kommen können.“
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Feuilleton Frankfurt vom 20. 6. 2017:
Live Music Now: Internationales Freundschaftsfest des International Women’s Club of Frankfurt (IWC) in der Orangerie Bad Homburg

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ (Yehudi Menuhin)
Von Petra Kammann

Einmal jährlich feiert der International Women’s Club of Frankfurt (IWC) sein internationales Freundschaftsfest. Für ihre Amtsperiode hatte sich die scheidende Präsidentin des IWC, Susanne Held, vorgenommen, diesmal statt des traditionellen Freundschaftsballs im Frühjahr ein Sommerfest zu veranstalten, das ihrer Meinung nach den Zeichen der Zeit mehr entspreche, denn, so Held: „Unser Ball verlor in den vergangenen Jahren an Zuspruch, vor allem junge Paare zeigten wenig Interesse, was sich trotz des vergleichsweise günstigen Eintrittspreises auf die Spendeneinnahmen auswirkte.“ Allein das Wort „Ball“ stehe für ein bestimmtes Image. Das wollte die Optimismus ausstrahlende Unternehmerin nun mit dem Sommerfest ändern. Und das ist ihr auch voll gelungen.

2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 1 In stimmungsvollem Ambiente: Orangerie im Bad Homburger Kurpark 2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 2 In diesem Jahr spielte nicht nur das Wetter mit, was sich auf den heiteren Vorempfang auf der Terrasse der Orangerie im Bad Homburger Kurpark auswirkte. Der Park stand in voller Blüte, er strahlte in schönstem Frühsommerlicht und ließ den Einbruch der Dunkelheit von der Kolonnaden-Terrasse, auf der das köstliche Grill-Menü bereitet war, zu einem festlichen Erlebnis werden. Das „Internationale Freundschaftsfest – ein festlicher Sommerabend“ stand dann mit seiner kulinarischen Reise um die Welt auch ganz im Zeichen der Musik, die – so Susanne Held in ihrer Begrüßungsrede – schon allein deshalb als soziales Projekt ausgewählt worden war, weil die Musik für den kulturellen Austausch stehe, Grenzen und Nationalitäten überwinde.

2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 3(v. l.) IWC-Präsidentin Susanne Held, Ekaterina Aleksandrova, Stefan Stjepanovic, Catharina Bürklin, Vorsitzende von LMN Frankfurt am Main, und Gabriele Dettmer, LMNGesteigert wurden die heiter-kommunikativen Eindrücke vor allem aber auch durch die jungen hochbegabten Musiker von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. (LMN) selbst, die den Abend mit ihren musikalischen Einlagen auf ganz besondere Weise bereicherten. Ganz im Sinne des Violinvirtuosen und Friedenspreisträgers Yehudi Menuhin (1916-1999), der während des Zweiten Weltkriegs wie auch danach für Menschen in Lazaretten, für Überlebende in Konzentrationslagern, vor Flüchtlingen und Verwaisten gespielt und aus dieser menschlichen Erfahrung heraus dann 1977 Live Music Now gegründet hatte, um bedürftigen Menschen Musik „zu schenken“ und dabei gleichzeitig junge begabte Nachwuchsmusiker zu fördern. Menuhins Motto: „Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ strukturierte dann nicht nur den lauen Sommerabend in der Wandelhalle der Orangerie des Bad Homburger Kurparks, es wirkte Wunder in der Gelassenheit der Stimmung.

2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 4Duo Akkordance: Ekaterina Aleksandrova und Stefan StjepanovicUnmittelbar nahmen das Duo Akkordance, vor allem aber die 1993 im russischen Omsk geborene Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova, die nicht etwa von der Laute, sondern von der Gitarre des 22-jährigen Gitarristen Stefan Stjepanovic aus Bosnien-Herzegowina begleitet wurde, mit ihrer eindringlichen ausdrucksstarken Stimme das Publikum gefangen, als sie zunächst die lyrischen Töne der elisabethanischen Dowland-Klassiker „Come away, come sweet love“, „Flow, my tears“ und „Now, o now I needs must part“ anschlug. Dass ihr eine ganze Palette von Ausdrucksmitteln zur Verfügung steht, gipfelte dann in den leidenschaftlich vorgetragenen russischen Zigeunerliedern wie „Occhi chornie“ („Schwarze Augen“) und „Hey, Fahrer, fahr mich zum Fest!“, welche brausenden Beifall hervorriefen.

Nach der Vorspeise konnte das Publikum aber auch das russische Duo Musica ex Tempora mit der Querflötistin Asia Safikhanova und der Pianistin Anna Stepanova erleben und genießen. Beide Menuhin-Stipendiatinnen, die ihre musikalische Ausbildung u.a. in Moskau genossen hatten, haben schon etliche Preise gewonnen und traten bereits international als Solistinnen auf.

2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 5Duo Musica ex Tempora: Asia Safikhanova, Flöte, und Anna Stepanova, Klavier2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 6Asia Safikhanova und Anna StepanovaCharmant kündigte Stepanova ihre Kollegin als „Zauberin“ auf der Querflöte an. Als sie dann „Les Oiseaux“ („Das Waldvöglein“) op. 21 von Franz Doppler spielte, schienen die vogelähnlichen Töne und Koloraturen fast mühelos davonzufliegen. Interessant auch, wie François Bornes „Fantaisie brillante sur ,Carmen’ pour flûte et piano“ nach Motiven aus Bizets superbekannter Oper die Arien in ein völlig neues Licht rückte und Paul Taffanals „Freischütz-Fantasie“ die berühmte Oper in einem neuen brillanteren und schlankeren Licht erscheinen ließ.

Nach dem Hauptgang wurden dann die Ergebnisse des mit dem Fest verbundenen IWC-Spendenmarathon verkündet, welche die Erwartungen weit übertroffen hatten. Statt der angenommenen 10.000 Euro waren zur Freude der Vorsitzenden der Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main, Catharina Bürklin, tatsächlich ganze 14.000 Euro zusammengekommen. Das ermögliche nicht nur ca. 200 Benefiz-Konzerte im Rhein-Main-Gebiet, sondern garantiere auch 78 Musikern eine weitere Ausbildung. Ein Konzert kostet den Verein immerhin um die 400 Euro.
2017 Sommerfest FeuilletonFrankfurt 7Viel Beifall für großartige künstlerische Leistungen: Anna Stepanova, Asia Safikhanova, Stefan Stjepanovic und Ekaterina Aleksandrova

Durch die Spenden erhalten die Musiker für ihre Auftritte nicht nur ein Stipendium, sie musizieren in Krankenhäusern, Altenheimen, Waisenhäusern, Hospizen, Behindertenstätten und anderen sozialen Einrichtungen. „Wer einmal erlebt hat, wie z.B. Demenzkranke zu den Melodien ihrer Kindheit zu singen beginnen, wie verhaltensauffällige Kinder gebannt den faszinierenden Klängen lauschen, Behinderte unter liebevoller Anleitung der Musiker ein Instrument ,begreifen’, wie Flüchtlinge, Wohnsitzlose oder Gefangene auf den Respekt reagieren, den Künstler in einer Konzertsituation ihrem Publikum entgegenbringen, oder wie Sterbende, im klaren Bewusstsein, dass dies wohl ihr wirklich letztes Konzert ist, den Musikern bewegt danken, der muss vom Wert dieser Arbeit von LMN nicht mehr überzeugt werden“, sagte die Vorsitzende Catharina Bürklin.

Hinzu kommt, dass die jungen Musiker die Erfahrungen, die sie in den Konzerten sammeln können, als „einen unschätzbaren Zuwachs an Präsentationssicherheit und Persönlichkeitsbildung“ erleben. Oder wie es der philanthropische Musiker Menuhin ausdrückte: „Music ist the currency of human exchanges“.

Kann man sein Geld besser anlegen als in das friedliche und gedeihliche Zusammenspiel der Menschen und ihrer Nöte?

Fotos: Petra Kammann
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Elisabeth-Norgall-Preis 2017: Virginia Wangare-Greiner

Pressespiegel

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FAZ vom 9.3.2017:
Management made in Afrika
Virgina Wangare-Greiner erhält Norgallpreis für Frauen

Die doppelte Herausforderung, Frau und Migrantin zu sein, kennt Virginia Wangare-Greiner gut. Nur zu gut: Kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland 1986 ist ihr klargeworden, wie notwendig eine Selbsthilfeorganisation für afrikanische Frauen ist. Die 57 Jahre alte gebürtige Keninanerin setzt sich seit mehr als 30 Jahren für Afrikanerinnen ein und ist Gründerin des Vereins Maisha. Für ihr Lebenswerk hat sie gestern den mit 6000 Euro dotierten "Elisabeth-Norgall-Preis" des International Women's Club of Frankfurt erhalten.
Schon in ihrer Heimat hat Wangare-Greiner in Frauenprojekten als Sozialarbeiterin und Hauswirtschaftsmeisterin gearbeitet. In Deutschland dagegen war sie bei allem Engagement für afrikanische Frauen zunächst auch selbst Betroffene. Deutschkenntnisse sind oft entscheidend, um das schwierige bürokratische Prozedere für eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu bestehen - von einer guten Integration ganz zu schweigen. Mit besorgter Miene spricht Wangare-Greiner von den Problemen afrikanischer Migrantinnen, die oft von häuslicher Gewalt, Genitalverstümmlung und Zwangsheirat betroffen sind. Viele Frauen sind auch nach Deutschland gekommen, um dem zu entgehen.
Aus einem kleinen Frauentreff wurde schnell eine Beratungsstelle, die Wangare-Greiner in einem Zimmer der eigenen Wohnung eröffnete. Als sich immer mehr afrikanische Frauen und selbst die Behörden an die Beratungsstelle wenden, wird das Zimmer zu klein. Wangare-Greiner gründet mit anderen Afrikanerinnen den Verein Maisha, auf Swahili "das Leben". Neben Deutschkursen und einer unentgeltlichen, anonymen Beratungsstelle organisiert der Verein auch Nähkurse und einen Catering-Service, für den die Frauen die Spezialitäten ihrer Heimat kochen.
Das Prinzip heißt "Hilfe zur Selbsthilfe", und so werden auch Frauen mit Mikrokrediten unterstützt, die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Inzwischen hat der Verein von der Stadt Räume in der Innenstadt bekommen und betreut jährlich etwa 1500 Frauen. "Afrika wird von Frauen getragen", sagt Wangare-Greine. Neben dem Verein, fünf Kindern und fünf Enkelkindern trägt Wangare als Mitglied im Integrationsbeirat der Bundesrepublik, Mitbegründerin und erste Vorsitzende des European Network of Migrant Woman mehr als eine afrikanische Großfamilie. » Artikel als PDF herunterladen

 

Frankfurter Neue Presse vom 9.3.2017:
Ein Leben für Afrikanerinnen
Vor 15 Jahren erhielt sie bereits den Integrationspreis der Stadt für ihr Engagement. Gestern, am Internationalen Frauentag, nahm Virginia Wangare-Greiner , Gründerin des Maisha-Vereins, einer Selbsthilfeorganisation für afrikanische Frauen in Deutschland, den mit 6 000 Euro dotierten Elisabeth-Norgall-Preis entgegen. Der wird alljährlich vom IWC (International Women’s Club Frankfurt) verliehen.
Dieses Mal ging die Feierstunde nicht in der Mainmetropole, sondern in Offenbach über die Bühne. Übergeben wurde die Urkunde von der Vorsitzenden des IWC, Susanne Held , sowie ihrer Stellvertreterin Beatrice Portoff.
norgallpreis 17 FNPFoto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)„Ich fühle mich sehr geehrt, diesen Preis zu bekommen“, so die 1959 in Kenia geborene Mutter von fünf Kindern. Mit ihrem Mann lebt sie seit 1986 in Frankfurt. Sie erinnert sich an ihre ersten Wochen und Monate in Deutschland: „Ich wusste nicht wohin, ich hatte keine Freunde.“ Das hat sich nun alles geändert.
Das Helfen steckt übrigens in ihr. Denn schon in Nairobi hat sich die Sozialarbeiterin und Hauswirtschaftsmeisterin für benachteiligte Mädchen eingesetzt. Später engagierte sie sich auch in ländlichen Projekten. Zwischen 1 000 und 1 500 Frauen unterstützt sie momentan mit ihrem Verein Maisha, was auf Deutsch so viel wie „leben“ heißt. Dabei geht es ihr auch darum, den Frauen vor Ort in ihren Ländern Informationen und Hilfe zukommen zu lassen.
„Ich werde das Preisgeld für die Aufklärungsarbeit vor Ort investieren“, so die fünffache Großmutter, die nach der Preisvergabe die Chance nutzte, um Werbung für ihren Verein zu machen. Er hat zum Ziel, afrikanische Frauen in ganz Deutschland in ihrer Selbständigkeit und finanziellen Unabhängigkeit zu fördern und ihnen die Integration zu erleichtern. Kurz: Um Hilfe zur Selbsthilfe.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist auch die Rückkehrhilfe für Frauen, die in Deutschland kein Bleiberecht erhalten oder sich zur freiwilligen Rückkehr in ihrer Heimat entscheiden. (es) » Zum Artikel auf FNP-online

Offenbach Post vom 9.3.2017
Maisha heißt Leben
Virgina Wangare-Greiner für großes Engagement im Frauenrecht ausgezeichnet

norgallpreis 17 OffenbachPostFoto: Eickhoff

Von Patrick Eickhoff
Große Ehre für die Kenianerin Virginia Wangare-Greiner: Sie wurde am Weltfrauentag feierlich vom International Women’s Club für ihren Kampf für die Rechte der Frau mit dem Elisabeth-Norgall-Preis ausgezeichnet.
Zur Preisverleihung im pompös aufbereiteten Saal im New Century Hotel kamen insgesamt 120 Gäste, die  mit Virginia Wangare-Greiner die Ehrung feiern wollten.
Ausgezeichnet wurde sie als Gründerin des Vereins Maisha, eine Selbsthilfeorganisation  für afrikanische Frauen in Deutschland. Der International Women’s Club (IWC) aus Frankfurt verleiht den Preis jährlich für besonderes Engagement für Frauenrechte.
Virginia Wangare-Greiner wurde 1959 in Kenia geboren und lebt seit 1986 mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Deutschland. „Als ich hier ankam, wusste ich nicht, an wen ich mich wenden soll“, schildert sie ihre damalige Situation.
Zunächst fühlte sie sich hilflos, fasste jedoch schnell den Entschluss, anderen Frauen in einer ähnlichen Lage helfen zu wollen.
Bereits in ihrer Heimat Nairobi hatte sie sich als Sozialarbeiterin für benachteiligte Mädchen eingesetzt und sich in Frauenprojekten engagiert. 1996 gründete sie deshalb den Verein Maisha, was auf Suaheli „Leben“ heißt.
Der Verein kümmert sich seitdem um afrikanische Migranten und setzt sich dabei besonders für die Rechte der Frau ein. Maisha hat sich zum Ziel gesetzt, Selbstständigkeit zu fördern, sowie neben der finanziellen Unterstützung, sich auch um die Integration in die deutsche Gesellschaft zu kümmern. Zu den Angeboten
gehören unter anderem  Koch- und Sprachkurse, sowie eine Selbsthilfegruppe, in der sich die Beteiligten gegenseitig unterstützen – beispielsweise beim Behördengang.
„Es erfordert viel Mut immer wieder für die eigenen Rechte kämpfen zu müssen“, sagt Wangare-Greiner, die sich auch um Rückkehrhilfen für Frauen kümmert, die in  Deutschland kein Bleiberecht erhalten haben.
Diese Punkte überzeugten  die Jury des IWC, in dem 500 Frauen aus über 50 Nationen organisiert sind. „Wir sind besonders stolz, ausgerechnet am Weltfrauentag, diesen Preis überreichen zu können“, sagte Präsidentin Susanne Held. Neben der Urkunde erhielt Virginia Wangare-Greiner 6000 Euro.
Virginia Wangare-Greiner (Mitte) strahlte nach der Auszeichnung vom International Women´s Club durch Präsidentin Susanne Held (links)
und Vizepräsidentin Béatrice Portoff und betonte, dass sie die Auszeichnung zusätzlich motivieren werde.  » Artikel als PDF herunterladen

 

Journal Frankfurt vom 10.3.2017:
Norgall-Preis für Virginia Wangare-Greiner
„Ohne Frauen geht gar nichts!“
Zum Artikel auf journal-frankurt.de

 

Feuilleton Frankfurt vom 28. März 2017:
Elisabeth-Norgall-Preis 2017 des International Women’s Club of Frankfurt (IWC) an Virginia Wangare Greiner
“Bist Du auch einsam?” – „I love the German part in me“


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Pressemitteilung

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norgallpreis2017 wangare-greinerVirginia Wangare - Greiner
Gründerin von "Maisha e.V." - Selbsthilfeorganisation für afrikanische Frauen in Deutschland
                
Virginia Wangare-Greiner ist Gründerin des Vereins Maisha e.V., einer Selbsthilfeorganisation für afrikanische Frauen in Deutschland.
1959 in Kenia geboren, lebt sie seit 1986 mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Deutschland. Schon in Nairobi hat sie sich als Sozialarbeiterin und Hauswirtschaftsmeisterin zunächst für benachteiligte Mädchen, später in ländlichen Frauenprojekten engagiert.
Der Verein Maisha e.V. hat das Ziel, afrikanische Frauen in Frankfurt und in Deutschland in ihrer Selbstständigkeit und finanziellen Unabhängigkeit zu fördern und ihnen die Integration in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern - unter bürokratischen, technischen, beruflichen und sozialen Aspekten. Nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" soll den Frauen die Möglichkeit gegeben werden, einen Beruf zu erlernen und auszuüben. Zu den Angeboten gehören Nähkurse und Deutschunterricht, außerdem koordiniert unsere Preisträgerin einen Catering-Service mit afrikanischen Frauen für Kunden im Frankfurter Raum. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Rückkehrhilfe für Frauen, die in Deutschland keine Bleiberecht erhalten oder sich zur freiwilligen Rückkehr in die Heimat entschlossen haben.  Sie erhalten Unterstützung bei der Erstellung eines Business Planes, der ihnen die Chance bietet, sich mit Hilfe von Mikrokrediten in ihrer Heimat eine Existenz aufbauen.
Frau Wangare ist Mitglied im Integrationsbeirat der Bundesrepublik sowie Mitbegründerin und 1. Vorsitzende des European Network of Migrant Women (ENoMW). Für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhielt sie verschiedene Preise, wie z.B. den Integrationspreis der Stadt Frankfurt.

Norgall-Award Committee 2017:
Béatrice Portoff (Chairperson), Dr. Hannelore Daubert (PR), Tiina Huber (PR), Seyhan Azak, Dr. Andrea Agoston, Doris Faust-Seifert